Therapie-Lexikon
Akupressur:
Basiert auf traditioneller chinesischer Medizin und geht von einer Zirkulation der „Lebensenergie“ im Organismus aus.
Krankheit wird demnach als Störung des Energieflusses betrachtet. Geeignet ist diese Therapie bei Erbkrankheiten, funktionellen Störungen des Bewegungsapparates und der Verdauung sowie des Stoffwechsels.
Die entsprechenden Akkupunkturpunkte werden dabei durch die Fingerkuppen des Therapeuten massiert und die Energieflussstörung ausgeglichen.
Aquafitness:
Durch die Bewegungen im Wasser und den damit verbundenen Widerstand soll ein optimales Gleichgewicht sowie die Koordinationsfähigkeit, aber auch die sportliche Aktivität und verbesserte Entspannungsfähigkeit gefördert werden.
Aquafitness findet sowohl in Gruppen als auch in Einzeltherapie statt.
Häufig werden dabei Hilfsmittel wie Wasserpaddel und Schwimmflossen als Wasserwiderstand benutzt.
Babyschwimmen:
Unterstützt die natürliche Bewegungsentwicklung von Kleinkindern und Säuglingen. Die Bewegung im Wasser trainiert die Muskulatur der Babys und fördert den Gleichgewichtssinn. Ebenso wird die „Schwimmbereitschaft“ der Kinder stimuliert und die Beziehung zwischen Eltern und Kind während des Kurses intensiviert.
Bindegewebsmassage (BGM)
:
Es werden Haut-, Unterhaut- und Faszientechniken zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt.
Der Therapeut nimmt Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen und führt damit die Funktionsnormalisierung der betroffenen Organe sowie eine Normalisierung der Gewebeelastizität herbei.
Bobath-Therapie:
Bei dieser Therapieform steht die Verbesserung der Haltungskontrolle bzw. die Regulation abnormer Bewegungs- und Haltungsmuster im Vordergrund, die hauptsächlich durch eine Dysfunktion des zentralen Nervensystems begründet ist. Die aktiven Übungen zielen dabei immer auf Ausgleich der jeweils über- oder unterbelasteten Körperregion.
cranio-fasziale Therapie:
Ist ein Element der Osteopathie und fokussiert vor allen Dingen Störungen der nervalen und vaskulären Versorgung, sowie Bewegungseinschränkungen der verschiedenen Gewebe gegeneinander.
Dabei wird nicht nur das Beschwerdegebiet, sondern der ganze Körper therapiert.
cranio-mandibuläre Dysbalance:
Ist eine Vertiefung der Cranio-sacralen Körperarbeit in der funktionellen
Einheit Kiefergelenk, Hals und Thorax. Dabei werden spezifische Techniken für den Gesichtsschädel angewandt und die Zusammenarbeit zwischen den behandelnden Zahnärzten und Physiotherapeuten bezweckt.
cranio-sacrale Körperarbeit:
Hierbei wird durch Therapierung Spannung innerhalb des Bindegewebes und der Hirn- und Rückenmarkshäute ausgeglichen, um die Funktion des Nervensystems zu optimieren.
Typische Krankheitsbilder sind zentral neuronale Dysfunktionen wie chronische Schmerzen, die nach einem „10 Schritte Programm“ oder patientenindividuell behandelt werden.
Elektrotherapie (ET):
Die Elektrotherapie wirkt auf die Sekundärsymptome einer Erkrankung oder eines Traumas, um den Schmerz zu durchbrechen und einen günstigen Ansatzpunkt für die physiotherapeutische Behandlung zu erzielen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Elektrotherapie ist die Muskelreizung. Sie dient zur Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Stoffwechselsteigerung und Muskelkräftigung. Dabei dominieren die Reizströme im praktischen Einsatz.
Ergotherapie:
1. Therapie von Entwicklungsstörungen
ADS/ADHS:
Hierbei sollen die Kinder Dinge wie Raum, Körperlichkeit und Sensibilität mit allen Sinnen wahrnehmen.
Das Leitmotiv dieser Therapierung ist „lernen durch Begreifen“. Dies geschieht beispielsweise durch Arbeit an diversen Stoffen und Bewegungsspielen.
Ergotherapie:
2. Therapie für Erwachsene und Kinder:
Die gestörten Strukturen werden passiv mobilisiert, wobei das Therapiespektrum diverse Sinnesreize umfasst wie Tiefenwahrnehmung, Gleichgewicht und Sensibilität. Weiterhin wird versucht, Dinge des Alltags über Bewegung zu trainieren.
Ernährungsberatung:
Innerhalb der ambulanten Rehabilitation erhält der Patient in diesem Kurs durch einen Ernährungsberater Informationen über eine gesunde Ernährung.
Theoretische Kenntnisse, wie beispielsweise die Errechnung des BMI (Body Mass Index), werden ebenfalls berechnet.
FBL:
Die funktionelle Bewegungslehre umfasst die ganzheitliche funktionelle Behandlung und die Integration der wieder gewonnenen Bewegung in das individuelle Bewegungsverhalten. Sie zählt zu den aktiven Bewegungstherapien.
Funktionstraining Geräte:
Darunter wird das gerätegestützte Training für Rehabilitation und Prävention für die jeweilige Einschränkung des Patienten verstanden. Es dient vor allem der Herstellung der kompletten Leistungsfähigkeit.
Fussreflexzonentherapie:
Sie bedient sich einer speziellen Grifftechnik am Fuß, die die Reflexzonen des Fußgewebes hyperämisiert und ordnet. Dabei geht man davon aus, dass sich alle Regionen und Organe des Körpers an einzelnen Stellen des Fusses wiederfinden. Diese können nun reaktiviert und regeneriert werden. Patienten mit folgenden Krankheitsbildern können so therapiert werden; funktionelle Organbeschwerden, Blockaden, Schulter-Arm-Syndrom, Myogelosen etc..
Heiße Rolle (HR):
Wird ebenfalls der Wärmetherapie zugeordnet, dabei werden heisse Tücher auf die Haut des Patienten gelegt und nach und nach von aussen nach innen gerollt, um die Hitzewirkung zu erhalten. Die Wirkungen sind denen der Wärmepackung ähnlich.
Herzsport:
Dabei werden die Patienten nach einer kardiologischen Untersuchung hinsichtlich ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit und der Rehabilitationsziele beurteilt. Anhand dieser Beurteilung werden die Patienten unter kardiologischer Kontrolle durch einen bei der Übungs- oder Trainingsveranstaltung anwesenden Arzt betreut und von einem speziell ausgebildeten Herzsport-Übungsleiter angeleitet.
Kopfschmerzbehandlung bei Kindern:
Wird mittels cranio – faszialer Therapie behandelt und ist ein Element der Osteopathie, dass vor allen Dingen Störungen der nervalen und vaskulären Versorgung, sowie Bewegungseinschränkungen der verschiedenen Gewebe entgegenwirkt, speziell auf Kinder bezogen. Dabei wird nicht nur das Beschwerdegebiet, sondern der ganze Körper therapiert.
Krankengymnastik:
Hierbei wird primär eine Funktionsverbesserung durch befundgerechte Übungen angestrebt. Sie ist geeignet für Patienten mit Störungen am Bewegungsapparat, die über gezielte Bewegung vorteilhaft beeinflusst werden können. Je nach eingesetzter Methode – Durchblutungsförderung, Mobilisation, Dehnung, Entspannung, Koordinierung von Atmung und Bewegung, Haltungsschulung, Gangschulung, Gleichgewichtsschulung, Schulung der adäquaten Bewegungsvollzüge bei Grundbewegungen, Steigerung der Muskelkraft, der Ausdauer und der Schnellkraft.
Krankengymnastik mit Gerät (KGG):
„Krankengymnastik mit Gerät“ ist eine Heilmittelverordnung der gesetzlichen Krankenversicherung. Es handelt sich hierbei um eine Therapie in Gruppen an medizinischen Trainingsgeräten zu definierten Krankheitsbildern, Z. B. Wirbelsäulenerkrankungen und Rückenschmerzen. Ziel ist es geschwächte oder im Missverhältnis stehende Muskelgruppen bewusst zu trainieren.
Das medizinische Aufbautraining für die Skelettmuskulatur kann bis zu 18mal bei 3 Rezepten verordnet werden.
Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (KGN):
Hierzu zählen Therapieformen wie die Bobath – Therapie oder die Voijta – Therapie.
Der Patient wird mittels Grifftechniken des Therapeuten an den Nervenenden des Organs mobilisiert.
Krankengymnastik im Wasser (KGW):
Durch das Element Wasser kann sich der Patient schmerzfreier bewegen. Daraus resultiert eine bessere Beweglichkeit der Extremität oder der Wirbelsäule, womit eine optimale Therapierung gewährleistet ist.
Ferner kann Wasser auch als Widerstand benutzt werden, um den Muskelaufbau zu fördern.
Kryotherapie (KT):
Bei der Kryotherapie wird vordergründig ein Wärmeentzug des betroffenen Patienten mittels Eis (Kältekissen oder „Eislollis“) vorgenommen. Vorzugsweise geeignet für Patienten mit arteriellen Durchblutungsstörungen, schweren Herz-Kreislauf- Erkrankungen und geschädigten Lymphgefäßsystemen.
Magnetfeldtherapie (MF):
Je nach Hersteller werden bei dieser Therapieform statische oder pulsierende Magnetfelder durch verschiedene Frequenzen mit Röhren, Spulenmatten und kleineren Kissen erzeugt.
Dabei tritt manchmal ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl beim Patienten auf.
In seiner Wirkung fördert die Magnetfeldtherapie vor allen Dingen die Durchblutung und den Zellstoffwechsel. Zudem werden die chemischen und physikalischen Vorgänge an den Zellmembranen beeinflusst.
Manuelle Lymphdrainage:
Durch schonende manuelle Gewebsverformungen wird an der Körperoberfläche der Abtransport von Gewebeflüssigkeit gefördert. Dabei werden nacheinander bestimmte Körperregionen behandelt. Bei erfolgreicher Therapierung ist eine verbesserte Lymphtransportkapazität, Neubildung von Lymphgefäßen und Eigenmotorik der glatten Muskulatur festzustellen.
Manuelle Therapie (MT):
Dient zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, die von Fehlbelastungen und Bewegungsstörungen ausgelöst werden. Dies betrifft zum Beispiel Blockierungen der Wirbelsäulegelenke und der Extremitäten. Dabei arbeitet der Physiotherapeut ausschließlich mit seiner Hand (lat. „Manus“) am Patienten.
Gelenke, Muskeln und Nerven bilden eine Bewegungseinheit, die zusammen in funktionellen Einklang gebracht werden müssen.
Die Manualtherapie gliedert sich je nach Ausbildung des Therapeuten in MT nach Cyriax (IAOM), Maitland, Sachse und Kaltenborn auf.
Massagen:
Massage mit apparativen Mitteln:
Darunter zählt zum einen die Behandlung mit der elektrischen Massageliege, die der allgemeinen Muskelentspannung dienen soll, andererseits aber auch die Massage mit dem NEUROSTIM, einem elektrischen Massagepunktgerät.
Ausserdem bieten wir Ihnen die Massage per Saugwelle an, die einen Unterdruck durch eine Plexiglasglocke erzeugt und dem „Schröpfen“ ähnlich ist.
Klassische Massage (KMT):
Ist ein Konzept der Manualtherapie, das durch passive Bewegung das Stütz- und Bewegungssystem untersucht, behandelt, beurteilt und dadurch Teilschritte der Therapie plant und effektiver gestaltet.
Sie kann an diversen Stellen des Körpers vollzogen werden und zielt vor Allem auf Förderung der Durchblutung, Regulierung des Muskeltonus und Entspannung der Muskulatur.
Manipulativmassage nach Terrier:
Dies ist eine manuelle Reflextherapie für alle peripheren Gelenke sowie der Wirbelsäule. Wichtige Segmente sind „passive Mobilisation“ sowie Grifftechniken der klassischen Massage, aber auch Quer – und Längsdehnung der Weichteilstrukturen, die hier miteinander kombiniert werden.
Periostmassage:
Ist eine rhytmische Druckbehandlung auf den Periost geeigneter Knochenflächen, z.B. an der Schienbeinfläche oder anderen tastbaren Knochenflächen. Die Periostbehandlung hat günstige Auswirkungen auf Erkrankungen am Periost des Knochens und angrenzender Gewebestrukturen.
Segmentmassage:
Die Segmentmassage beseitigt reflektorische Veränderungen in den Segmenten des Körpers, des Gewebes und der Organe vom gleichen Rückenmarksabschnitt (Segment). Zum Einsatz kommen der Säge-, Schub-, Zug-, Anschraub- und Zwischendorfortsatzgriff sowie verschiedene Streichungen. Der Mensch wird in folgende Segmente eingeteilt: 6 Kopf-, 12 Brust-, 5 Lendensegmente und 1 Steißsegment.
Tai Massage:
Sie umfasst das systematische Zusammenwirken von rhythmisch durchgeführter Akupressur und passiven Dehnungselementen des Yoga. Ihren Ursprung findet diese Massage in der traditionellen chinesischen Medizin.
Unterwasserdruckmassage:
Dies ist eine Massagebehandlung des ganzen Körpers oder einzelner Regionen im Wasser mit Hilfe eines warmen Wasserdruckstrahls. Mit Hilfe der Druckbestrahlung soll verspannte Muskulatur gelockert werden, Gewebsverklebungen gelöst werden und das vegetative Nervensystem entspannt werden.
Medizinische Trainingstherapie (MTT):
Dient der segmentalen Stabilisation und dem funktionellen Muskelaufbautraining. Ziel ist es dabei, die bestmögliche muskuläre Funktion wie Kraft, Ausdauer und Koordination der Gelenkfunktionen, Wiedererlernen alltags- und sportartspezifische Bewegungsmuster und Schmerzbefreiung wieder zu erlangen.
Migränetherapie nach Kern:
Bei den Patienten mit Migräne werden zunächst die Symptome ertastet und und im zweiten Schritt durch anatomiebezogene und energetische Behandlungstechniken erfolgreich behandelt.
Nordic Walking:
Nordic Walking spricht die unterschiedlichsten Gruppen an, sowohl fitness- und präventionsinteressierte Menschen, als auch „Risikopersonen“ können diese Therapie- und Präventionsbehandlung beanspruchen. Dabei werden die elementaren Bedürfnisse nach Bewegung in der Natur, Leistungsvermögen und Lebensfreude angesprochen.
Obere Extremitäten-Gruppe:
In dieser Gruppentherapie im Rahmen der AMR Behandlungen werden spezielle Übungen für Erkrankungen der oberen Extremitäten vollzogen, die Übungen finden unter Belastung des eigenen Körpergewichtes und teilweise unter Zuhilfenahme von Kleingeräten statt.
Untere Extremitäten-Gruppe:
Im Gegensatz zur oberen Extremitäten-Gruppe werden hier die unteren Regionen des Körpers rehabilitiert wie z.B. Fuß, Knie, Hüfte oder Bein.
Ebenso finden die Übungen auch an Klein- und Großgeräten statt.
Pilates:
Ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen, aber meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen. Das Training schließt Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung ein. Angestrebt werden die Stärkung der Muskulatur, die Verbesserung von Kondition und Bewegungskoordination, eine Verbesserung der Körperhaltung, die Anregung des Kreislaufs und eine erhöhte Körperwahrnehmung. Es gibt Übungen mit und ohne Geräte.
PNF:
Die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation hat als Ziel die Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, die Normalisierung des Muskeltonus, sowie die Muskelkräftigung und -dehnung. Wichtige Elemente sind dabei rhythmische Stabilisation, Gangschulung und wiederholte Kontraktion des Bewegungsapparates.
Psycho-Neuro-Immunologie (Entspannungsgruppe):
Im Rahmen der ambulanten Rehabilitation wird der Patient zunächst über die theoretischen Hintergründe der Schmerzlinderung durch progressive Muskelrelaxation nach Jacobson aufgeklärt und übt diese dann praktisch im Liegen in der Gruppe aus.
Ziel des Kurses ist es, Schmerzen durch gezielte Entspannungsübungen zu lindern. Zusätzlich wird in der Gruppe über persönliche Stress- und Anspannungsursachen, aber auch psychologische Bewältigungstechniken bei Anspannung diskutiert.
Reha-Sport:
Dieses Training für Rehabiliation und Prävention beinhaltet gymnastische Elemente, aber auch Übungen an Geräten.
Reha-Sport kann einzeln oder in der Gruppe vollzogen werden.
Rückenschule:
Im Rahmen dieses Kurses wird den Teilnehmern durch funktionelle Mobilisations- und Kräftigungsübungen beigebracht, wie die Muskulatur der Wirbelsäule gekräftigt und diese im Alltag geschont wird.
Schwangerschaftsgymnastik:
Gymnastik im Wasser beeinflußt nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sie wirkt sich auch positiv auf den Schwangerschaftsverlauf, den Geburtsablauf und die Rückbildung aus. Schwangerenschwimmen dient als Ergänzung des Geburtsvorbereitungskurses, als Konditionstraining, zum Ausgleich für Leistungssportlerinnen oder einfach zur Erleichterung von schwangerschaftsbedingten körperlichen Veränderungen und zur Linderung von Rücken- und Gelenkschmerzen. Ab Januar 2007 bieten wir Ihnen jeden Dienstag um 9:00 Uhr 10 Einheiten je Kurs. Anmeldungen sind ab sofort an der Rezeption möglich.
Sportphysiotherapie:
Dient der Rehabilitation von Sportverletzungen zur ausreichenden Wiederherstellung der Funktions- und Sportfähigkeit durch Behebung der verletzungsbedingten Defizite sportmotorischer Fähigkeiten. (Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer) Der Therapeut erstellt im Laufe der Therapieeinheiten einen individuellen Trainingsplan, der sportspezifisch auf den Patienten zugeschnitten ist.
Stangerbad:
Das Stangerbad wird in Ganzkörperwannen durchgeführt, die allseitig mit Elektroden ausgestattet sind. Je nach Polung können Quer- und Längsdurchflutungen durchgeführt werden. Dadurch wird eine Mehrdurchblutung, Stoffwechselaktivierung und Anregung des Immunsystems herbeigeführt.
Strom-Kombinationen:
Hierzu zählt vor allen Dingen der Ultraschall – Reizstrom, der eine Art der Stromkombination darstellt.
Wirkungsweise des Einsatzes von Strom ist die Muskelreizung. Dies dient zur Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Stoffwechselsteigerung und Muskelkräftigung. Dabei dominieren die Reizströme im praktischen Einsatz.
Tapen:
Durch den Einsatz von Tapes und Bandagen wird die entsprechende Partie des Körpers, wie Kniegelenke, Fuß oder Wirbelsäule gestützt. Darauf aufbauend kann eine vollständige Leistungsfähigkeit der entsprechenden Organe hergestellt werden.
Triggerpoint Schmerztherapie:
Diese Therapieform beschäftigt sich mit der Behandlung von Schmerzen, die aus der Muskulatur kommen, den sogenannten myofaszialen Schmerzsyndromen, die chronische Beschwerden verursachen können.
Chronische Überlastung oder direkte Traumen der betroffenen Muskelstrukturen sind häufig Ursache für ein myofasziales Schmerzsyndrom. Geeignete Behandlungsmethoden sind Muskel- und Bindegewebstechniken und zusätzlich die Triggerpunktakupunktur.
Ultraschalltherapie (US):
Stellt eine Mikrovibrationsmassage dar, die durch Übertragung von Schwingungen im Gewebe entstehen. Besonders an den Grenzschichten der Gewebe entsteht durch Umwandlung von mechanischer Energie Wärme. Von allen elektrotherapeutischen Verfahren hat der Ultraschall die größten Erfolge in der Schmerzlinderung.
Eine muskeltonussenkende und trophikverbessernde Wirkung des Ultraschalls wird auch therapeutisch genutzt.
Vojta:
Die Grundlagen des heutigen Vojta-Prinzips gehen auf die von Prof. Dr. Václav Vojta zwischen 1950 und 1970 entwickelten Grundlagen und Therapie zurück.
Neben der Frühdiagnostik bei Säuglingen wird das Prinzip der Reflexlokomotion seit vielen Jahren erfolgreich am Erwachsenen angewendet.
Dabei wird durch therapeutische Aktivierung auf das zentrale Nervensystem zugegriffen, um bestimmte Teilmuster einer Bewegung abzurufen. Ziel ist die Vermeidung von Einschränkungen durch Schmerz, Bewegungs- und Kraftausmaß.
Wärmepackungen (WT):
Die Wärmepackung ist eine Art der Wärmetherpie und wird dem Patienten oftmals nach der Krankengymnastik angelegt. Zweck ist es, die Muskulatur zu entspannen, die Mehrdurchblutung zu fördern und das Lymphgefäßsystem zu aktivieren.
Wasser-Kurse:
unter diesen Sammelbegriff fallen diverse Kurse, die im Gesundheitszentrum angeboten werden, zu den Kurseinheiten zählen; Aquafitness, Aquafitness 55+, Babyschwimmen und Reha-Schwimmen. Wasser-Kurse findet im Rahmen der ambulanten Rehabilitation und IRENA statt, es gibt zur Zeit keine privaten Wasser-Kurse.
Wirbelsäulen-Gruppe:
im Rahmen der AMR Behandlungen wird hierbei die Muskulatur des Patienten um die Wirbelsäule durch Kräftigungsübungen in der Gruppe stabilisiert und mobilisiert, so dass eine funktionsgerechte muskuläre Stützung der Wirbelsäule für den Alltag nach der Therapierung gegeben ist.